Willkommen bei uns!

Mission

Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." Matth. 28, 18-20

Obwohl wir nur eine kleine Ortsgemeinde sind, sind uns missionarische Aktivitäten sehr wichtig! Was unsere Aktivitäten sind, und wen wir konkret unterstützen, erfahren Sie hier.


Dr. Margarita Castro – Mexiko


Dr. Margarita Castro ist Sprachwissenschaftlerin und Missionarin der Deutschen
Missionsgemeinschaft. Als Bibelübersetzerin arbeitet sie in Mexiko mit Summer Institute of
Linguistics (SIL) zusammen, der Schwesterorganisation der Wycliff-Bibelübersetzer und des mexikanischen Baptisten Kirchenbundes.
Die Durango-Azteken, selbst werden sie Meshikan genannt, sind eine kleine Gruppe von ca. 1500 Indianern, die in einem abgelegenen Gebirge in Durango-Staat leben. Das Wort Gottes wird, nach zwei Jahrzehnten Vorarbeit, seit 2010 in die westliche und östliche Sprachvariante der Durango-Aztekischen Sprache übersetzt.

Nach der Erforschung der Sprache war es möglich, mit den Indianerlehrern eine Schrift für
das Durango-Aztekische zu entwickeln, um mit der Alphabetisierungsphase zu beginnen. In verschiedenen Lehrgängen lernten die Indianerlehrer mit Hilfe von Computern
Schulungsmaterial für die Indianerschulen zu erstellen. Danach konnte mit der
Bibelübersetzung begonnen werden. Die gesamte Sprachforschung und Alphabetisierung
hat gezeigt, dass es im Durango-Aztekischen zwei Sprachvarianten gibt. Es wird gleichzeitig an zwei Bibelübersetzungen gearbeitet. Die Bücher: 1.Mose, Markus- und Lukasevangelium stehen kurz vor der Veröffentlichung, und es werden auch die digitalen Tonbandaufnahmen dieser drei Bücher für Handys und Tablets im November 2016 fertig gestellt. Im April und Mai 2016 wurden die Filme von 1.Mose und Lukas in das Durango-Aztekische vertont. Die Bibelübersetzung für die Durango-Azteken ermöglicht, dass sie Gott kennenlernen (Offenbarung 7,9-10) und somit wird ein Fundament für ihren Glauben an Jesus Christus und ein Grundstein für eine zukünftige Gemeindearbeit unter ihnen gelegt.

Die Christliche Gemeinde Ilvesheim unterstütz diese Arbeit seit Anfang 2013.

 

Familie Thomas - Teneriffa


Sara und Rüdiger Thomas, haben sich in Guatemala kennen gelernt und dort 1995 geheiratet. Danach lebten sie sechs Jahre lang in Mannheim. Nach einem Missionseinsatz in Mexiko wohnten sie weitere fünf Jahre lang in Niedersachsen, wo Rüdiger als Gefängnispsychologe arbeitete. Sie haben drei Töchter (im Bild v.l.n.r.: Daniela, Sara, Rüdiger, Yael, Carina). Im Jahr 2007 wurden sie nach Teneriffa ausgesandt, um Menschen aller möglichen Nationalitäten dort mit dem Evangelium zu erreichen, Jünger zu machen und eine Gemeinde zu gründen, wo diese Menschen eine geistliche Heimat finden können.
Sie durften erleben, wie einige Kanaren und Festlandspanier sowie Einwanderer aus der Karibik, Südamerika, Osteuropa, sowie Sinti und Roma zum Glauben kamen und sich taufen ließen. Bei anderen aus ihrer Gemeinde konnten sie ein erfreuliches Glaubenswachstum beobachten. Zwei kleine spanischsprechende Gemeinden sind entstanden, von denen sie eine bereits an einen anderen Missionar abgegeben haben und die andere weiterführen. Immer wieder bietet sich die Gelegenheit, dass sie sich mit Einzelnen oder Paaren zum Bibelstudium treffen. Außerdem bieten sie immer wieder
Hauskreise bei anderen Leuten an. Das Gemeindewachstum verläuft leider nicht kontinuierlich, sondern eher wellenförmig. Menschen kommen zur Gemeinde und verlassen nach einiger Zeit wieder die Insel. Fehlende Verbindlichkeit ist ein weiterer Grund. Manche kommen mit einer geistlichen Orientierungslosigkeit zu ihnen. Viele Menschen, die Gott zu der Gemeinde führt, leiden unter Arbeitslosigkeit, Armut oder an
einer Krankheit. Ein weiterer Teil ihres Dienstes besteht in der Seelsorge an Menschen aus
mehreren Ländern, die Rüdiger als Missionar und Psychologe per Telefon, Skype oder Email kontaktieren, um einmalig oder wiederholt Hilfestellung zu erhalten. Auch wenn ein persönliches Treffen oft nicht möglich ist, kann so in vielen Fällen geholfen werden.

Die Christliche Gemeinde Ilvesheim unterstütz diese Arbeit seit Anfang 2012.

 

Familie Putschky de Soza - Bolivien


S
eit 1997 arbeiten Anouschka Putschky de Soza und Juan Soza in der Andenmetropole La Paz sowie dem angrenzenden El Alto. Sie besuchen Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die auf der Straße leben und in kriminellen Straßenbanden organisiert sind. Alle haben Alkohol- und Drogenprobleme. neben Unterstützung in der Ernährung bieten die Missionare medizinische hilfe und umfassende Beratung an, vermitteln die Unterbringung in Rehaheime und betreuen sie während der Rehabilitation und anschließenden Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Darüber hinaus machen sie Besuche in mehreren Gefängnissen der Stadt und halten Gottesdienste im Hochsicherheitsgefängnis Chonchocorro. Seit eingen Jahren halten Anouschka Putschky de Soza und Juan Soza Kinderstunden in mehreren Bergdörfern außerhalb von La Paz Hinzu kam die Verantwortung für den Religionsunterricht in 7 Dörfern und Präventivarbeit mit den Familien der Schulkinder. Sie organisieren Schulspeisungen und beratenbei familiären Konflikten und Alkoholproblemen. Außerdem bieten sie in mehreren Dörfern Gottesdienste und Bibelkurse an.

Die Christliche Gemeinde Ilvesheim untertützt diese Arbeit seit Anfang 2000.